FAQ

Ohne gute Akkus bereitet die elektrische Mobilität keine Freude

Elektrofahrzeuge zeichnen sich durch einen leisen, abgasfreien, wartungsfreien und zuverlässigen Antrieb aus. Die Akkus bilden die Energiequelle  eines Elektrofahrzeuges. Um Freude an Ihrem Elektrofahrzeug zu haben sollten Sie immer gut gepflegte leistungsstarke frische Akkus benutzen. Sehen Sie die Akkus als Verbrauchsmaterial an. Technisch begabte Kunden können sich die Fahrzeuge mit leistungsstärkeren Akkus selbst ausbauen. Die mitgelieferten Akkus bei den Fahrzeugen sind oft bei weitem nicht das technisch mögliche. Die neuesten Li-Ion Akkus z.B. erreichen bei 1/4 des Gewichtes (des Bleiakkus) die gleiche Reichweite oder bei gleichem Gewicht gut das 3-4 fache an Reichweite.


Die Pflege der Akkus:

Blei-Gel (Silikon), AGM wie auch Lithiumakkus nie tiefentladen oder tiefentladen lagern. Bei Lagerung alle 3-4 Monate nachladen! Bei Lagerung (abgeklemmt) verlieren Blei-Gel Akkus ca. 50% ihrer Ladung innerhalb 12 Monate. Akkus immer nach Gebrauch baldmöglichst nachladen. Blei-Gel, Silikon oder Lithium kennt keinen Memoryeffekt! Elektroroller am Hauptschalter ausschalten bei Lagerung - optimal ist wenn der Akku abgeklemmt wird. Wichtig: Ladegerät nicht am Roller lassen wenn nicht geladen wird !  Akkus möchten benutzt werden!


Reifendruck auf Maximum halten:

Ein halbleerer Reifen bedeutet auch nur halbe Reichweite! Hochwertige Reifen mit mind. 3 bar Druck verwenden! Kundenfeedback "ich habe die Reifen auf den Maximal zulässigen Druck aufgepumpt und bin außerordentlich zufrieden. Mit dem hohen Druck von 3 bar fährt der Roller als ob er einen stärkeren Motor bekommen hätte. Ich komme Steigungen hoch, wo wir sonst absteigen und schieben mussten. Nach Touren, bei denen sonst die Batterie erschöpft war, komme ich jetzt nach Hause, ohne dass die Ladeanzeige einen Spannungsrückgang anzeigt oder ich eine Leistungsminderung feststellen können."


Darf ich mit diesen Fahrzeugen auf der Straße fahren?

Elektroroller mit ABE = Allgemeine Betriebserlaubnis dürfen offiziell im Straßenverkehr (Straße, auf vielen Fahrradwegen) teilnehmen. Dann ist mindestens ein Mofaführerschein nötig wenn man nicht vor 1965 geboren ist. Elektroroller bis 20 km/h dürfen ohne Helm gefahren werden.
Alle unsere Elektroroller haben eine Allgemeine Betriebserlaubnis gemäß StVZO

Elektroroller ohne ABE dürfen nicht am öffentlichen Strassenverkehr teilnehmen - wenn man den Motor als Antrieb verwendet. Diese Regelung gilt fast überall in der EG. Ausnahmen: In Österreich z.B. sind auch Elektroroller ohne ABE den Fahrräder gleichgestellt soweit diese bestimmte Vorgaben (Lichtanlage, Reflektoren, Tretpedale Klingel,usw.)erfüllen. Die Schweiz benötigt eine eigene Abnahme!


Worauf soll man beim Kauf eines Elektrorollers achten?


Kann ich bei Problemen mit meinem Roller auf meinen Händler zurückgreifen?

ACHTUNG: Sämtliche Fehlproduktionen, unverkäuflichen Muster wie B-Ware werden "halbanonym" über Ebay oder anderen Plattformen verkauft, da bei dieser Vertriebsform sich der Verkäufer in sich von der Haftung und Gewährleistung komplett ausschließen kann. Dies geschieht leider in der Praxis so.
Des öfteren rufen betrogene Käufer bei uns an und suchen Hilfe im Nachhinein wie z.B. wie komme ich an die Betriebserlaubnis die der Ebay-Verkäufer mir versprochen hat bzw. warum ist dieses Dokument ungültig? Oder, warum funktioniert der Roller nicht obwohl er in Ebay mit "Topzustand" beschrieben wurde und die Bewertungen alle i.O. waren?


Welche Reichweite erwarte ich?

Ist die Wattzahl auf den Roller angemessen? Mehr wie 2.000 Watt z.B. verbrauchen viel zu viel Strom und bedingen daher große Akkukapaziktäten im Blei-Gel Bereich welche wieder viel Gewicht erzeugen.
ACHTUNG: Reichweitenangaben werden von vielen Verkäufern und Herstellern übertrieben . Das bedeutet unter optimalsten Bedingungen angegeben. Wie gut ist der Wirkungsgrad des Motors und das Zusammenspiel von Motor und Controller? Reichweiten werden nach Standardmessverfahren angegeben.


Kann ich auch Steigungen mit einem Elektroroller fahren?

Zuerst eine Abbildung von Steigungen:
Im Straßenverkehr werden Warnungsschilder bei Steigungen über 4% aufgestellt.
Zuggleise werden seltenst über 5% verlegt.
Bergstrassen liegen meist bei 6-8%.
Weinberge haben Steigungen von ca. 15%
Autoreifen drehen durch bei 20-25% auf nasser Strasse.
Die Steigungsfähigkeit hängt zudem noch vom Wind und Gewicht des Fahrers ab.


Worin unterscheidet sich ein Qualitätselektroroller vom Billigroller?

Qualitätsroller: Stahlrahmen bzw. noch hochwertiger . Mehrschichtige Qualitätslackierung und Versiegelung, starke zuverlässige strapazierfähige Motoren mit der Wattzahl genau auf den Roller abgestimmt, regenfest, Temperaturfühler, frische Batterien von Qualitätsherstellern, wartungsfreie Ladegeräte mit Ladezeiten von 3-8 Stunden mit Erhaltungsladung, bei Lithium mit Batteriemanagementsystem auf die Zellen abgestimmt. Stabiles Fahrwerk, verlässliche Bremsen, Qualitätsreifen und Räder, guter Service. Ersatzteilversorgung ist für den Notfall sichergestellt. Eine gut funktionierende ausreichen dimensionierte verlässliche Platine für die Stromsteuerung. Richtige Dimensionierung des Kabelquerschnittes. Wartungsfreie und auslaufsichere Batterien.

Billigroller: Schwache Stahlrahmen (verbiegen oder brechen), weiches Metall und billige Komponenten - Schraubengewinde drehen durch, schlecht lackiert (setzen schnell Rost an bzw. Lack blättert ab), keine Kraft oder hoffnungslos übermotorisiert, Niedrigqualitätsmotoren (unverlässlich und kurzlebig), schlechte Schweißnähte (Bruchgefahr!), nicht regentauglich (Kurzschluss, Ausfälle, duchgebrannter Motor), alte Batterien (daher folgt eine wirklich schwache Entfernungsleistung), billige Ladegeräte (funktionieren nicht, brennen durch, laden ewig), schwache Bremsen, schwache Reifen und Räder (Platten, eiernde Räder) kein Service, keine Ersatzteile, schlechte Platinen (schnell defekt und evtl. teuer), zu dünne Kabel (werden warm und schnell rissig). Billigbatterien laufen aus.


Wieviel kostet mich der Strom pro Kilometer?

Maximal 0,5 bis 1 cent pro Kilometer.

Wie lange halten die Akkus?
Auf Blei basierende Akkus bringen es auf 250-300 Volladungen.  Manche Kunden fahren die Akkus auch 4 Jahre. Es gibt starke Qualtiätsunterschiede bei Akkus.
Qualitätsakkus hochstromfest und zyklenfest sollten bei regen Gebrauch mindestens 500 Teilladungen hergeben. Lithium-Ionenakkus sollten 1.000-1.500 Ladezyklen standhalten. Darauf achten, daß die Akkus immer in "A-Qualität" angeboten werden. Viele Internetangebote beziehen sich auf günstige "B" und "C" Akkus. "C-Ware" ist Produktionsausschuß, die chemisch instabil sind und nur wenige Monate halten. Werden die Akkus wenig benutzt, wird es etwas weniger sein.


Welche Akkutypen kann man in Elektroroller einsetzen?

Akkutyp
KW/h Preis
ca.
ca. Gewicht bei 48 Volt 10 Ah
ca. Ladezyklen bei Vollendladung
Ungefähre Ladecyclen bei Teilentladung
Blei Gel Silikon
€ 455
12 kg
100-250 Vollzyklen*
350-800
Blei Vlies (AGM)
€ 470
11 kg
250-400 Vollzyklen*
500-800
Li-Poly (LithiumPolymere)
€ 975
4 Kg
1000 –1400 Vollzyklen*
1500+
LiFePo4
Lithiumeisenphosphat
€ 800
6,2 Kg
1500-3000 Vollzyklen*
2000+

 

*Vollzyklus 80% Kapazitätsnutzung mit BMS Überwachung
 
Warum bietet Innoscooter keine Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation) an?
Wir werden oft gefragt, warum wir keine Modelle mit Bremsenergierückgewinnung anbieten:
1) Die Elektroscooter haben wenig Masse. Eine Energierückgewinnung im Stadtverkehr
beim Bremsen liefert nur wenige Sekunden Strom. Bis die Akkuchemie den Strom aufnimmt, stehen Sie schon.
2) Der Akku wird nur unnötig gestresst, was negative Auswirkungen auf die Lebenszeit haben könnte.
3) Tests haben ergeben, daß die Reichweite sich nur im Durchschnitt um ca. 2 - 3 % erhöht.
4) Die Kosten für ein gutes System erhöht den Preis Ihres Scooters, was in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.
5) Eigene Tests haben gezeigt, das beim Bergabfahren und nutzen einer Rekuperation bei Nässe das Hinterrad leicht ins Rutschen kommt, da sich das Gewicht beim Bremsen hauptsächlich auf das Vorderrad verlagert.